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Vorsorge: Plan B für die Rente

12.12.2022

Mit der Vorsorge fürs Alter kann man nicht früh genug anfangen. Für Inhaber von Handwerksbetrieben gelten dabei einige Besonderheiten.

Mit der Vorsorge fürs Alter kann man nicht früh genug anfangen. Für Inhaber von Handwerksbetrieben gelten dabei einige Besonderheiten.

Du arbeitest hart für dein Geld – jeden Tag und das viele Jahre lang. Damit du im Alter finanziell keine allzu großen Abstriche machen musst und deine verdiente Rente richtig genießen kannst, lohnt es sich, frühzeitig einen Plan für die Altersvorsorge aufzustellen. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird jeder fünfte Deutsche nach seinem Renteneintritt künftig in Armut leben, davon sind auch viele Handwerker betroffen.

Dennoch fällt das Thema in vielen Handwerksbetrieben hinten rüber. Die Rente ist noch viele Jahre entfernt und aktuelle Investitionen in den Betrieb scheinen wichtiger als die Vorsorge fürs Alter. Doch klar ist auch: Je früher du dich mit dem Thema beschäftigst, desto leichter ist es, ein finanzielles Polster aufzubauen.

Nicht nur auf die gesetzliche Rente verlassen

Wenn du als Inhaber deines Betriebs in der Handwerkerrolle eingetragen bist, musst du dich grundsätzlich über die gesetzliche Rentenversicherung versichern. Wer hier 18 Jahre lang eingezahlt hat, kann sich auf Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen. Dementsprechend geringer fällt dann jedoch auch deine spätere monatliche Rente aus.

Mit wie viel Rente du im Alter rechnen kannst, erfährst du über die so genannte Renteninformation, die die Deutsche Rentenversicherung einmal im Jahr verschickt. In der Regel wird dieses Geld jedoch nicht ausreichen, um alle deine Kosten zu decken und deinen Lebensstandard zu halten. Die Fachleute beim Verbraucherportal Finanztip empfehlen als Faustregel, dass die gesetzliche Rente etwa 80 Prozent von deinem letzten monatlichen Nettoeinkommen betragen sollte.

Vier Strategien gegen die Rentenlücke

Den Abstand zwischen der gesetzlichen Rente und dem Geld, das du im Alter benötigst, bezeichnet man als Rentenlücke. Du hast mehrere Möglichkeiten, diese Rentenlücke zu schließen.

Versorgungswerke des Handwerks: Die Versorgungswerke, die die Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften eingerichtet haben, bieten ihre Lebensversicherungen für Handwerker zu besonders attraktiven Konditionen an. Die Versicherungen sind meist wesentlich günstiger als vergleichbare andere Tarife, dennoch lohnt es sich hier, genau zu schauen, welche Summe dir später wirklich garantiert wird und welche Summe möglicherweise von der Situation an den Aktienmärkten abhängt.

Eigene Immobilie: Wenn du im Alter in deinen eigenen vier Wänden lebst und das Haus oder die Wohnung dann komplett abbezahlt sind, ist das ein wichtiger Beitrag zur Altersvorsorge. Schließlich sparst du dir die monatlichen Mietkosten. Und auch regelmäßige Einnahmen aus einer vermieteten Immobilie können im Alter eine wichtige Einnahmequelle sein. Egal, ob selbst bewohnte oder vermietete Immobilie, es bleibt wichtig, einen finanziellen Puffer für Reparaturen einzuplanen. Als Faustregel gilt eine Rücklage von monatlich einem Euro je Quadratmeter Nutzfläche. Wenn du in einem 100 Quadratmeter großen Haus lebst, solltest du demnach als jährlich etwa 1200 für die Instandhaltung zurücklegen.

Investment an der Börse: Auf dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto gibt es zwar inzwischen wieder etwas Zinsen. Angesichts der hohen Inflation reicht das jedoch nicht, um wirklich sinnvoll fürs Alter zu sparen. Eine Alternative ist ein Investment an der Börse zum Beispiel über so genannte Exchange Traded Funds (ETF). In der Vergangenheit ließen sich hier langfristig im Schnitt jährliche Renditen von rund acht Prozent erzielen. Diese ETFs sind vereinfacht gesagt große Körbe mit Aktien von hunderten verschiedenen Unternehmen. So streust du das Risiko und verhinderst, dass deine Altersvorsorge allzu sehr von einzelnen Unternehmen abhängt. Über einen Sparplan, vergleichbar mit einem Dauerauftrag, kannst du jeden Monat eine feste Summe in deinen ETF einzahlen und so fürs Alter sparen.

Verkauf des eigenen Betriebs: Unter Umständen kann auch dein eigener Betrieb Teil deiner Altersvorsorge sein. Der Verkauf und die Übergabe an einen Nachfolger müssen zwar in der Regel gut und lange vorbereitet sein. Es ist aber eine Möglichkeit, eine hohe Summe Geld zu bekommen, die dir dann im Alter zur Verfügung steht.

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