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Der richtige Umgang mit insolventen Geschäftspartnern

27.11.2023

Wenn Kunden oder Lieferanten in Zahlungsschwierigkeiten geraten, heißt es: Schnell sein und gut überlegt reagieren.

Wenn Kunden oder Lieferanten in Zahlungsschwierigkeiten geraten, heißt es: Schnell sein und gut überlegt reagieren.

Kein Geld für geleistete Arbeit, kein Material und vor allem: Jede Menge Ärger. Rutscht einer deiner Geschäftspartner in die Insolvenz, kann es schnell auch in deinem Betrieb zu Problemen kommen. Wenn die unbezahlte Rechnung allzu groß ist oder du nur schwer einen Ersatz für den ausgefallenen Lieferanten findest, wird eine Insolvenz möglicherweise sogar auch für dich zum Existenzrisiko. Umso wichtiger ist es daher, wachsam zu sein, wenn es Anzeichen dafür gibt, dass Kunden oder Lieferanten in Schwierigkeiten geraten. Denn im Zweifel gilt: Wer schnell reagiert, kann den Schaden für den eigenen Betrieb noch in Grenzen halten.

Angeschlagene Lieferanten: Besser keine Anzahlungen leisten

Doch klar ist auch: Die Insolvenz eines Lieferanten muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass du gar keine Ware mehr bekommst. In der Regel bemüht sich ein Insolvenzverwalter darum, den angeschlagenen Betrieb noch zu retten und die Geschäfte so weit wie möglich fortzuführen. Doch auch wenn der Betrieb weiterläuft, steigt natürlich das Risiko, dass Lieferungen ausfallen oder sich verzögern. Damit du Planungssicherheit hast, ist es in solchen Situationen auf jeden Fall sinnvoll, sich zügig beim Insolvenzverwalter zu melden und sich am besten schriftlich versichern zu lassen, welche Lieferungen zu welchen Terminen noch möglich sind. Außerdem kannst du dein Risiko minimieren, indem du auf Anzahlungen verzichtest und erst dann Geld überweist, nachdem du deine Ware erhalten hast.

Zügige Absprachen mit dem Insolvenzverwalter

Anders sieht es aus, wenn einer deiner Kunden in die Insolvenz rutscht. Material, das noch nicht verbaut ist, gehört weiterhin dir – selbst dann, wenn es schon auf der Baustelle lagert. Es kann sich daher lohnen, das Material schnell wieder abzuholen, so sorgst du für klare Verhältnisse. Deine bereits geleistete Arbeit darf der Insolvenzverwalter in der Regel nicht mehr bezahlen. Unter Umständen sind aber zumindest Teilzahlungen möglich. Auch hier gilt aber: Je eher du dich mit dem insolventen Kunden in Verbindung setzt, desto größer ist die Chance, dass du noch etwas Geld siehst.

Risiko von Zahlungsschwierigkeiten reduzieren

Doch im Idealfall kommt es gar nicht so weit. Zwar kannst du dich nicht komplett davor schützen, an zahlungsunfähige Kunden zu geraten, aber du kannst das Risiko immerhin minimieren. Eine gute Anlaufstelle sind Auskunfteien, die sich darauf spezialisiert haben, die Bonität von Verbraucherinnen und Verbrauchern, aber auch von Unternehmen zu beurteilen. Gerade bei größeren Aufträgen ist es außerdem sinnvoll, im Laufe der Arbeiten eine Abschlagszahlung zu verlangen.

Wenn du gar nichts mehr mit den Zahlungsschwierigkeiten deiner Kunden zu tun haben möchtest, sind ein Inkassounternehmen oder  Factoring für deinen Betrieb möglicherweise die passenden Lösungen. Beim Factoring trittst du deine Forderungen an einen so genannten Factorer ab. Dieser überweist dir unmittelbar dein Geld, sobald der Auftrag erledigt ist, und übernimmt in der Regel auch das Risiko, wenn deine Kunden nicht pünktlich bezahlen.

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