01.08.2022
Dank des Factorings hast du mit Zahlungsschwierigkeiten deiner Kunden nichts mehr zu tun.
Dank des Factorings hast du mit Zahlungsschwierigkeiten deiner Kunden nichts mehr zu tun.Deine Arbeit ist getan, der Auftrag ist erledigt, die Rechnung ist geschrieben, doch der Kunde zahlt nicht. Solche Situationen sind im Handwerk leider keine Seltenheit. Für dich bedeutet es nicht nur zusätzliche Arbeit, wenn du deinem hart verdienten Geld mühsam hinterherrennen musst. Im schlimmsten Fall können unbezahlte Rechnungen auch zum Existenzrisiko für deinen Betrieb werden, schließlich hast du das Material in der Regel bereits bezahlt und auch deine Mitarbeiter wollen ihren Lohn pünktlich auf dem Konto haben.
Eine Lösung kann hier das so genannte Factoring sein. Dabei verkaufst du sämtliche offene Forderungen an einen Finanzdienstleister, einen sogenannten Factor. Dieser überweist den Rechnungsbetrag dann innerhalb weniger Tage auf dein Konto. Wenn der Kunde zu spät oder möglicherweise sogar gar nicht überweist, kümmert sich der Finanzdienstleister um Zahlungserinnerungen und fristgerechte Mahnungen. Du hast mit all dem Ärger jedoch nichts mehr zu tun.
Dabei gibt es verschiedene Varianten des Factorings. Einerseits gilt es zu unterscheiden zwischen offenem und stillem Factoring. Beim offenen Factoring versendet der Finanzdienstleister die Rechnung in seinem Namen, dein Kunde erfährt also, dass du die Forderung verkauft hast. Solche Post von einem fremden Finanzdienstleister wirkt jedoch unter Umständen unpersönlich und kommt nicht bei allen Kunden gut an. Anders läuft es beim sogenannten stillen Factoring, hier bekommt dein Kunde in der Regel nichts vom Factoring mit. Die Rechnung sieht aus wie immer, nur die Bankverbindung ist eine andere. Der Factor schaltet sich erst dann ein, wenn dein Kunde nicht pünktlich zahlt.
Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen echtem und unechtem Factoring. Beim echten Factoring lagerst du nicht nur die Arbeit mit Mahnungen und Zahlungserinnerungen aus, du hast selbst dann nichts mehr mit der Rechnung zu tun, wenn dein Kunde gar nicht bezahlen kann. Das Ausfallrisiko liegt komplett beim Factor. Beim unechten Factoring hingegen hast du zwar weiterhin innerhalb weniger Tage dein Geld auf dem Konto, falls der Kunde aber wirklich zahlungsunfähig ist, musst du doch einspringen. Diese Variante ist vor allem dann interessant, wenn unbezahlte Rechnungen für deinen Betrieb kein großes Problem sind, du deinen Kunden aber viel Zeit geben möchtest, um die Rechnungen zu bezahlen.
Natürlich ist das Factoring für dich nicht kostenlos, doch die Ausgaben können sich lohnen. Einerseits sparst du Zeit und damit Personalkosten in deiner Buchhaltung. Andererseits kannst du deine Einnahmen deutlich besser planen. Du bist nicht mehr darauf angewiesen, dass deine Kunden ihre Rechnungen pünktlich bezahlen, sondern weißt genau, wann welche Summen auf deinem Konto ankommen. Diese hohe Liquidität bedeutet vor allem finanzielle Sicherheit. Du kannst dir sicher sein, dass du Löhne rechtzeitig überweisen kannst und auch in der Lage bist, deine eigenen Rechnungen immer fristgerecht zu bezahlen. Und, wenn dir der Händler beim Materialeinkauf einen Skonto-Abzug gewährt, sparst du dank des Factorings sogar Geld. Unterm Strich kann das Factoring also zum echten Wettbewerbsvorteil gegenüber deiner Konkurrenz werden.
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