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Unterschätzte Gefahr: Brände durch beschädigte Kabel

11.10.2017

Foto: Bacho/shutterstock.com

 

Nur ungefähr 40 Prozent der Deutschen wissen, dass es beim Anbohren von Leitungen oder Kabeln zu...

Nur ungefähr 40 Prozent der Deutschen wissen, dass es beim Anbohren von Leitungen oder Kabeln zu einem Brand kommen kann. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die Eaton anlässlich des Welt-Brandschutztages durchgeführt hat.

Der Welt-Brandschutztag hat zum Ziel, mehr Aufmerksamkeit für die Gefahren von Bränden sowie vorbeugende Maßnahmen zu erzeugen. In diesem Jahr hat die Feuerkatastrophe im Grenfell Tower in London gezeigt, welche Gefahren durch Feuer entstehen können. Dies hat auch in Deutschland zu erhöhter Aufmerksamkeit geführt – so müssen in Dortmund über 750 Mieter einen unsicheren Wohnkomplex räumen.

Viele Deutsche sind für das Thema Brandschutz bereits sensibilisiert und setzen auf Rauchmelder, überprüfen regelmäßig Kabelanschlüsse oder vermeiden offenes Feuer wie zum Beispiel Kerzen. Allerdings gibt es auch andere Brandgefahren, denen sich wenige Deutsche bewusst sind – zum Beispiel durch sogenannte Störlichtbögen. Diese entstehen, wenn Kabel oder Leitungen beschädigt werden – wobei der eigentliche Brand unter Umständen erst deutlich später entsteht. Beschädigungen können beispielsweise aus dem Anbohren der Kabel oder Leitungen resultieren.

Fast zwei Drittel der Deutschen (62,4 Prozent) sind sich der Gefahr von Störlichtbögen nicht bewusst. Lediglich 14,5 Prozent kennen dagegen die Risiken und wissen, wie sie vorbeugend vorgehen können. Die Umfrage zeigt auch, dass die Befragten die langfristige Gefahr von Störlichtbögen unterschätzen, denn über die Hälfte (52,5 Prozent) denken, es wäre alles in Ordnung, solange es unmittelbar nach dem Bohren keine Rauchentwicklung gibt. Nur rund 40 Prozent ist überhaupt bewusst, dass es beim Anbohren von Kabeln oder Leitungen zu einem Feuer kommen kann. Die Mehrheit denkt eher an kleinere Probleme, zum Beispiel, dass eine Sicherung "rausfliegen" könnte.

Auch wenn die Deutschen sich der Brandgefahren beim Bohren von Löchern in der Wohnung oder im Haus nicht mehrheitlich bewusst sind, sind sie doch vorsichtig: nur vier Prozent geben an, einfach ein Loch zu bohren ohne sich vorher über den Verlauf der Leitungen zu informieren. 25 Prozent sind dagegen ganz sicher, wo die Leitungen verlaufen, 42,5 Prozent wissen es zumindest ungefähr. Am besten über den Verlauf der Leitungen informiert sind Hauseigentümer (33,1 Prozent), am wenigsten Informationen dagegen haben Mieter in Häusern (18,8 Prozent).

Fazit

Feuer kosten pro Jahr noch immer 4.000 Europäer das Leben, 70.000 weitere landen im Krankenhaus, die materiellen Schäden belaufen sich europaweit auf 126 Milliarden Euro. Ein Viertel aller Brände ist dabei auf Elektrizität zurückzuführen.

Für weitere Informationen rund um das Thema Brandschutz und zum kostenlosen Download des 24-seitigen Whitepapers, besuchen Sie www.eaton.com/de/livesafe.

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