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Studie deckt auf: Sicherheitslücken im Smart Home

06.09.2018

Foto: MaximP/shutterstock.com

 

Avast, führender Hersteller von Sicherheitssoftware, gab die Ergebnisse einer aktuellen...

Avast, führender Hersteller von Sicherheitssoftware, gab die Ergebnisse einer aktuellen Forschungsstudie bekannt. Daraus geht hervor, dass über ein Drittel der Smart Home-Netzwerke weltweit ein oder mehrere Geräte enthalten, die anfällig für Cyberattacken sind und damit das gesamte Heimnetzwerk in Gefahr bringen. Hauptursache dafür sind Schwachstellen in der veralteten Firmware. In Deutschland sind 15,5 Prozent der Smart Homes aufgrund solcher Geräte gefährdet. Für die Studie hatte Avast mehr als 147 Millionen Smart Home-Netzwerk-Scans auf Sicherheitsrisiken überprüft.

Im Rahmen der Untersuchung fand Avast heraus, dass weltweit 17,3 Prozent der Smart Home-Geräte Schwachstellen haben. Mit 6,4 Prozent liegt Deutschland zwar unter dem weltweiten Durchschnitt in Bezug auf anfällige Geräte, aber dennoch bestehen Sicherheitslücken in den digitalen Haushalten.

Von den gefährdeten Geräten sind weltweit etwa sieben von zehn angreifbar, weil die Software nicht aktualisiert wurde und 31,3 Prozent aufgrund von schwachen Zugangsdaten. Diese Zahlen sind länderübergreifend sehr ähnlich, wobei Deutschland mit 79,8 Prozent verletzlicher Geräte mit ungepatchten Schwachstellen über dem weltweiten Durchschnitt liegt.

Schwachstelle Router

Abgesehen von Computern oder Smartphones gehören Router zu den Geräten mit den häufigsten Schwachstellen. Die Avast-Studie zeigt, dass zu den am meisten betroffenen intelligenten Geräten in privaten Haushalten die Drucker, Sicherheitskameras, Babyphone mit Videofunktion und Systeme zur Steuerung der Beleuchtung gehören. Ganz oben auf der Liste stehen Speichermedien, die mit dem Netzwerk verbunden sind (NAS). Sie ermöglichen es den Nutzern, auf die abgelegten Daten zuzugreifen, zu speichern und einfach Backups zu erstellen. Gleiches gilt für Netzwerkknoten, die WLAN-fähige Geräte mit einem verdrahteten Netzwerk verbinden.

Wie Avast mitteilte, sehen Verbraucher die Schwachstellen im Internet der Dinge noch nicht als kritisch. Cyberkriminelle sind sich dessen bewusst und nutzen das fehlende Sicherheitsbewusstsein für ihre Zwecke aus.

Fazit: Ein intelligenter Haushalt könne nur so sicher sein wie das schwächste Glied in der Kette. Und jedes Gerät, das mit dem Netzwerk verbunden ist, kann ein Einfallstor für Hacker werden, wenn es nicht angemessen geschützt ist.

Quelle: Avast

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