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Digitale Sprachassistenten

29.04.2019

Foto: Zapp2Photo/Shutterstock.com

 

Wer interessiert sich für Alexa, Siri & Co.?

Sprachassistenten gewinnen weiterhin an zunehmender Beliebtheit. Besonders für die Werbeindustrie sind die digitalen Assistenten von hoher Relevanz. Doch wer interessiert sich eigentlich für Alexa, Siri, Cortana & Co? Dieser Frage ist Quantcast nachgegangen.

Für die Auswertung zog Quantcast Daten deutscher Internetnutzer aus dem ersten Quartal 2019 heran, die nach den bekanntesten Sprachassistenten im Internet suchten.

So ist es nicht überraschend, dass männliche Nutzer bei den analysierten Sprachassistenten deutlich überwiegen. Im März lag der Indexwert der männlichen Nutzer bei 172 Punkten - der Durchschnitt liegt bei 100 Indexpunkten.

Zielgruppen Siri

Eine Ausnahme ist die Apple-Assistentin, die mehr Beliebtheit bei weiblichen Nutzern in Deutschland und anderen europäischen Märkten wie Italien und Frankreich erlangt.

Allerdings bleiben die Produkte von Apple ihrem Hochpreis-Image treu: Im Vergleich zum deutschen Internetdurchschnitt sind Nutzer mit einem Nettoeinkommen von über 4.000 Euro im Monat (Index zwischen 159 und 184) und mit Universitätsabschluss (Index 146 bis 160) deutlich überrepräsentiert.

Zielgruppen Alexa

Alexa ist die einzige der gängigen Sprachassistentin die bei Familien mit Kindern punkten kann. So schaffte es die beliebte Sprachassistentin von Amazon im März auf ganze 130 Indexpunkte. Quantcast begründet dieses Ergebnis damit, dass Alexa nicht nur im Smartphone, sondern auch in dem dazugehörigen Bluetooth-Speaker steckt, der von allen Personen im Haushalt genutzt werden kann. Außerdem setzt Amazon in der werblichen Ansprache seiner Produktreihe Amazon Echo auf Familien mit Kindern.

Aber auch Geringverdiener nutzen neuerdings Alexa. Als Grund für diese Entwicklung wird die Preissenkung der Produktreihe Echo im März angegeben. So war im Januar und Februar die Gruppe mit einem Monatseinkommen von 3.000 bis 4.000 Euro am höchsten vertreten (Januar-Index 150, Februar-Index 154). Im März ging der Indexwert auf 121 zurück, gleichzeitig war der Anteil der Nutzer mit einem Einkommen von 2.000 bis 3.000 Euro von allen Einkommensklassen am höchsten (Index 133) und lag damit deutlich über dem Wert vom Januar (Index 105).

Zielgruppen Bixby

Wer junge Menschen ansprechen möchte, nutzt am besten Bixby. Der Untersuchung zufolge weist die Samsung-Assistentin einen stetig steigenden Indexwert bei jungen Nutzern zwischen 16 bis 19 Jahren auf. Seit Januar ist dieser von 149 auf 175 Punkte im März angestiegen. Für die anderen digitale Assistentinnen interessiert sich die junge Generation offenbar weniger.

Quelle: Horizont.net

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