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Digital-Trends: Bei 5G hinkt Deutschland hinterher

15.01.2019

 

Deutschland gibt bei der Digitalisierung Gas. Ein wichtiger Indikator ist die...

Deutschland gibt bei der Digitalisierung Gas. Ein wichtiger Indikator ist die Durchschnittsgeschwindigkeit, mit der Daten versendet und empfangen werden. Diese hat sich in Deutschland laut dem jährlich erscheinenden Visual Networking Index des Netzwerkspezialisten Cisco um über 70 Prozent von 44 auf 75,2 Mbit/s gesteigert.

Für eine Topposition im internationalen Wettbewerb reicht das aber noch nicht. Für China hat Cisco ein Durchschnittstempo von 98,9 Mbit/s ermittelt, die USA knacken mit 100,5 Mbit/s sogar die 100-Mbit/s-Grenze. 


5G: Chinesen geben das Tempo vor
Auch beim neuen Mobilfunkstandard 5G hinkt Deutschland hinterher. Während in der Bundesrepublik noch nicht einmal das Bietverfahren um die nötigen 5G-Lizenzen begonnen hat, investieren andere Staaten schon kräftig in die nötige Infrastruktur. 

In den USA haben die Mobilfunk-Unternehmen bereits über 35.000 Funkmasten für den neuen Standard aufgestellt. Im Vergleich zu den Chinesen ist selbst das wenig: Im Land der Mitte ist gerade der dreihundertfünfzigtausendste Funkmast montiert worden. Anfang 2019 soll das 5G-Netz dort flächendeckend in Betrieb gehen.

Sprachsteuerung erleichtert Leben und Arbeit
Wer sprachgesteuerte Geräte bislang sinnlos fand, wird es 2019 schwer haben: Experten sind sich einig, dass die Sprachsteuerung in immer mehr Geräten und Haushalten Einzug halten wird. Ob Wecker, Rollladen, Kaffeemaschine oder das Auto – Sprachsteuerung ist eines der Trendthemen 2019. 

Großer Vorteil: Dank Alexa, Siri oder Google Assistant ist eine einfache Vernetzung diverser Geräte ohne großartige Vorkenntnisse möglich. Die Sprachsteuerung wird unser Leben sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich radikal vereinfachen.

Künstliche Intelligenz für Industrie und Handel
Maschinen, die eigenständig untereinander Daten austauschen, diese analysieren und sich entsprechend selbstständig programmieren, zählen zum Standard von Industrie 4.0. Solche Maschinen versorgen sich selbst mit Betriebsstoffen, erledigen ihre eigene Wartung, erkennen mögliche Reparaturen und bestellen selbständig die nötigen Ersatzteile, noch bevor sie ausfallen. 

Werkstoffe und Werkzeuge sind miteinander vernetzt, Produktionsfehler können frühzeitig entdeckt und abgestellt werden. Entwicklungen von Produkten werden durch intelligente Simulationen dank künstlicher Intelligenz beschleunigt und vereinfacht. Teilweise funktioniert das schon jetzt, den großen Durchbruch erwarten Experten für 2019/2020.

Autonomes Fahren nimmt Fahrt auf
Mit dem Einzug des neuen Datenfunkstandards 5G wird auch das autonome Fahren einen großen Schritt nach vorn machen. Denn das bisherige Datentempo reicht nicht aus, um Fahrzeuge in Echtzeit zu vernetzen. Zurzeit sind diese Wagen auf ihre an Bord befindliche Systemtechnik angewiesen. Mit 5G können Sie zusätzlich untereinander kommunizieren, Daten austauschen und vorausschauende Fahrbefehle errechnen. Bisher ist nur ein Reagieren auf Ereignisse möglich. 

Experten sprechen bei den jetzt im Markt angebotenen Systemen von teilautomatisierten Fahrfunktionen. Bis zum vollständig autonomen Auto ohne Fahrer werden allerdings noch mehr als zehn Jahre vergehen, so die Fraunhofer Gesellschaft.

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