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Der stationäre Handel stirbt nicht, er entwickelt sich weiter

27.09.2019

Foto: SpeedKingz/shutterstock.com

In der sich verändernden Welt des Handels verbreitet sich das Konzept „Retail-as-a-Service“, bei dem etablierte stationäre Händler einigen Online-Marken ihre Flächen zur Verfügung stellen und Verbrauchern zunehmend Dienstleistungen vor Ort anbieten. Händler können so neue Umsatzpotenziale erschließen und die Attraktivität ihrer Filialen für Kunden weiter erhöhen. Dabei spielt die Kundenansprache online wie stationär eine große Rolle.

Am 6. und 7. Februar 2020 widmet sich die 6. LOCA conference diesem Thema und zeigt auf, wie das Konzept funktioniert, was alles dazu gehört und wie Händler und Marken es erfolgreich für sich nutzen. Am zweiten Programmtag können die Teilnehmer die beliebte RetailTour miterleben. Die zweitägige Konferenz findet im Kurhaus in Wiesbaden statt.

Sinkende Umsätze = schließende Geschäfte?

„Viele Händler reagieren bei sinkenden Umsätzen mit der Schließung von Standorten und der Entlassung von Personal. Damit zeigen sie jedoch nur, dass sie zu groß, zu träge oder zu einfallslos sind, um sich an die veränderten Kundenbedürfnisse anzupassen“, erklärt Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender der Location Based Marketing Association (LBMA) e.V. und Initiator der LOCA conference. „Junge Unternehmen und solche Händler, die sich rechtzeitig um eine Veränderung bemüht haben, füllen inzwischen die freigewordenen Plätze. Diese Händler und Marken testen neue Konzepte oder wenden sie bereits erfolgreich an und zeigen so, dass stationärer Handel immer noch funktionieren kann.“

Eines der zentralen Konzepte hierbei ist Retail-as-a-Service. Dabei bieten etablierte stationäre Händler ebenso wie spezialisierte Start-ups Marken und Herstellern Flächen an, auf denen sie sich selbst präsentieren können. Sie richten sich damit vor allem an Online-Pure-Player, die die Vorteile des stationären Handels nutzen wollen, aber keine Erfahrung damit haben. Die Angebote umfassen dabei die Infrastruktur und Personal vor Ort sowie zusätzliche Dienstleistungen für die Verbraucher. Im Zentrum von Retail-as-a-Service steht dabei – wie bei allen modernen Konzepten im stationären Handel – das Einkaufserlebnis. „Wenn ich ein Fazit aus unseren RetailTouren durch zahlreiche Städte im In- und Ausland ziehen kann, dann dass stationäre Händler mit einer Mischung aus Convenience, Beratung und Shopping-Experience bei den Kunden punkten“, erklärt auch Carsten Szameitat.

„Für die stationären Geschäfte und die Innenstadt bedeuten diese Entwicklungen: Sie werden sich von einem Ort, an dem Umsatz erzielt wird, hin zu einem Ort von Beratung, Kundenbindung und Erlebnis wandeln“, führt Szameitat aus.

LOCA conference

Hier dreht sich alles darum, wie ein Händler seine bestehenden Flächen besser nutzen kann, etwa indem er Shop-in-Shop-Systeme anbietet oder vermehrt Services für die Kunden anbietet. Weitere Programmhighlights bieten Einblicke in die Transformation von Online-Playern in stationäre Händler, Veränderungen der Customer Journey sowie die Kommunikation mit dem Konsumenten stationär und online. Zudem werden aktuelle Trends im Location-Marketing sowie aktuelle ortsbasierte Technologien präsentiert. Das branchenübergreifende Konferenzprogramm ermöglicht es dabei allen Akteuren, mit Entscheidern aus anderen Industrien in Kontakt zu treten und sich auszutauschen.

Weitere Informationen zur LOCA conference gibt es unter www.loca-conference.com

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